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come closer - worum geht es eigentlich?
Das neue Forum hat zum Ziel, Design-Experten, Medienfachleute, Unternehmen, Wissenschaftler sowie Vor- und Querdenker miteinander ins Gespräch zu bringen. Experten aus Design, Architektur, Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft äußern sich zur aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte und gehen mit positivem Beispiel voran. Eine anschließende Diskussion und ein Get-Together führen den Diskurs weiter.
Dieses neuartige Veranstaltungsformat integriert neben Vortrag und Diskussion auch Film, Literatur und Ausstellungsobjekte. Es will am neu ausgerufenen Kreativstandort Frankfurt auf die Bedeutung ökologischer, ökonomischer und sozialer Handlungsweisen aufmerksam machen und ein regelmäßiges Forum etablieren.

 
Am 1. April 2009 wurde das come closer-Projekt auf der UNESCO-Weltkonferenz zum Dekade-Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern.
Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. In Deutschland steht die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und wird von einem von der Deutschen UNESCO-Komission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) koordiniert.
come closer steht unter der Schirmherrschaft des Dezernats für Umwelt und Gesundheit

Vorwort der Stadträtin Dr. Manuela Rottmann
Sehr geehrte Damen und Herren, unsere städtischen Klimaschutz-Projekte sind immer noch sehr technisch orientiert, meistens sprechen wir nur den Verstand an, selten Emotionen und Sinne. Deshalb habe ich mich sehr über die Initiative von Frau Schneider und Frau Dollacker gefreut, in einem spannenden Veranstaltungsformat mit Diskussion und Get-Together Experten aus Design, Architektur, Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen, die unterschiedlichste Zugänge zum Thema Nachhaltigkeit haben.
„Green“ ist Trendfarbe. Kreative ersinnen Kampagnen, mit denen Atomstrom als coole Öko-Energie vermarktet wird, in einem Frankfurter Supermarkt begegnete mir neulich gar Ferreros Duplo-Riegel als „Produkt unserer Region“. Von der Entwicklung Frankfurts zu einer „Green City“ verspreche ich mir mehr: einen wirklichen Veränderungsprozess, der auch an die Strukturen geht. Dabei spielen die Kreativschaffenden vielleicht noch eine größere Rolle als die Banker. Weil sie stärkeren Einfluss auf Lebensstile haben, auf Produkte und Konsum, auf gesellschaftliche Vorstellungen, was erstrebenswert ist und was nicht. Wie viel Begabung und Überstunden werden darauf verschwendet, den neuesten Rasierer mit fünf Klingen in den Markt zu drücken, bis dann der nächste mit sechs oder acht Klingen kommt. Wie kann mehr dieser Kreativmacht in den Aufbau nachhaltiger Entwicklungs- und Produktionsprozesse fließen? Mit neun Veranstaltungen im Jahr bietet die Reihe „come closer“ die notwendige Kontinuität, um über wichtige Fragen ins Gespräch zu kommen, Handlungsspielräume auszuloten und mehr als nur Zufallskontakte zu knüpfen.
Ich wünsche Ihnen nachhaltigen Erfolg und freue mich auf Ihre Beiträge zur „Green City“.
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